Wie scheinheilig Zuckerberg bzw. Facebook agiert wird einem aktuell deutlich vor Augen geführt. Wenn zahlreiche Unternehmen beschließen, vorübergehend keine Anzeigen mehr auf Facebook zu schalten, weil der Konzern von hasserfüllten Inhalten und der Spaltung der Gesellschaft ptofitiert, kündigt Zuckerberg nach nur einem Tag Maßnahmen an.

Fazit: Facebook reagiert nur dann, wenn es empfindlich ans Geld geht bzw. Kunden Druck ausüben. Die Nutzer bzw. das Produkt spielt dabei kaum eine Rolle.

@kuketzblog Tja - das liegt halt daran, dass "Kunden" für Zuckerberg die Werbekunden sind. Die "User" sind das Produkt, welches man denen verkauft.

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@dagaz
Man sollte bei all dem nicht vergessen dass die Werbekunden das nicht tun, weil sie Hatespeech ablehnen, sondern weil sie ihr Image nicht gefährden wollen.
Der online Werbemarkt ist durch Corona eingebrochen, weil sich Werbung neben schlechten Nachrichten schlecht verkauft.

@kuketzblog

@x2ero @kuketzblog
Das ändert nichts daran, wer bei Facebook (und ähnlich finanzierten Diensten) Kunde und wer das Produkt ist.

@dagaz
Nein, natürlich nicht. Im Ergebnis das selbe.
Trotzdem möchte ich diesen Gedanken beachtet sehen.
@kuketzblog

@x2ero @dagaz @kuketzblog

Shoshana Zuboff hat es in ihrem wirtschaftswissenschaftlich geprägtem Buch "Im Zeitalter des Überwachungskapitalismus" noch präzisiert.

Die "User" sind nicht "das Produkt".

Sie sind "der Rohstoff".

Aus diesem werden möglichst präzise "Vorhersagen" gemacht, also Verhaltensprognosen. Der Rohstoff wird quasi veredelt.

Die Verhaltensvorhersagen sind also "das Produkt".

In jedem Fall ist der User der Arsch.

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